Leadership Education 
„Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.“    Ralph Waldo Emerson

Modul 4:
Generationen- und Teammanagement

Führungskräfte sehen sich nicht nur mit einer zunehmenden Alterung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch mit dem Eintritt einer völlig neuen Generation in den Arbeitsmarkt konfrontiert. Dabei können sich aus der so weiter zunehmenden Vielfalt in der Belegschaft überaus fruchtbare Synergien für Unter-nehmen herauskristallisieren. Die Voraussetzung hierfür liegt in dem Bewusstsein über die verschiedenen Eigenschaften der jeweiligen Generationen. Das vierte Modul beginnt daher mit einer Einführung in die Charakteristika der unterschiedlichen Generationen, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im nächsten Schritt vertiefen, indem sie für sich selbst eine Cha-rakteranalyse nach Jung, Meyers und Briggs durchführen. Die Ergebnisse dieser Analysen werden im Folgenden genutzt, um das Verhalten der vier psychologischen Grunddimensionen vorzustellen und um Strategien im Umgang miteinander zu entwickeln.

Wenn du nicht weißt, was ein Extravertierter denkt, hast du nicht zugehört!
Wenn du nicht weißt, was ein Introvertierter denkt, hast du nicht gefragt!
Jack Falt, Psychologe

Die Veränderungsbereitschaft hängt nicht primär vom Alter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Vielmehr beeinflussen die aus unseren Erfahrungen gespeisten Glaubenssätze, unsere Persönlichkeit und natürlich die Art und Weise, wie eine Änderung an uns herangetragen wird darüber, wie wir damit umgehen. Ein weiterer Schwer-punkt des vierten Moduls liegt daher sowohl im konstruk-tiven (reaktiven) Umgang mit Widerständen im Rahmen von Veränderungsprozessen, als auch in proaktiven Maß-nahmen zum Erhalt der Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ein wichtiger Aspekt des Generationenmanagements besteht in der Weitergabe positiver wie negativer Er-fahrungen an nachfolgende Generationen, damit un-nötige Arbeit und die Wiederholung von Fehlern ver-mieden werden. Aus diesem Grund erfahren die Teil-nehmerinnen und Teilnehmer die Instrumente des intergenerativen Wissenstransfers in diesem Zusammen-hang als systematische Aufbereitung von Erfahrungen mit dem Ziel, die Effizienz im Unternehmen zu steigern.

Im letzten Teil dieses Moduls lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Culture Map ein Instrument ken-nen, welches nicht nur dazu dient, die Unternehmens-kultur zu beschreiben, sondern diese so zu ändern, dass die Gegebenheiten (Enablers und Blockers) die internenen Verhaltensweisen (Behaviors) so begünstigen, dass das Unternehmensergebnis (Outcomes) verbessert wird.

Inhalte:

  • Charakteristika der verschiedenen Generationen (Babyboomer, Gen X, Gen Y, Gen Z) im Vergleich (u. a. Einstellungen, Verhalten und Erwartungen an Arbeit, Vorgesetzte und Team-Mitglieder)
  • Individuelle Charakteranalyse nach Jung, Myers und Briggs zur Selbstreflexion
  • Analyse der vier psychologischen Charakterdimensionen zum Verständnis unterschiedlicher Verhaltensweisen
  • Entwicklung von Strategien zum Umgang mit den verschiedenen Charakterdimensionen
  • Wecken und Erhalten der Veränderungsbereitschaft zum konstruktiven Umgang mit Widerständen (Change Management)
  • Instrumente des intergenerativen Wissenstransfers (Lessons Learned und Best Practice Sharing) zur Effizienzsteigerung im Unternehmen
  • Culture Map nach Gray und Osterwalder zur Abbildung der Unternehmenskultur und zur Entwicklung einer Lean Startup Culture