Leadership Education 
„Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.“    Ralph Waldo Emerson

Modul 1:
Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement 

Modul 1 setzt den Grundstein einer nachhaltigen und individuellen Führungskräfteentwicklung. Bevor Führungskräfte ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Rahmen bieten können, um ihre Potentiale zu entwickeln, müssen sie ihre eigene Entwicklung zunächst selbst hinterfragen, auf ein solides Fundament stellen und kontinuierlich vorantreiben. Nur wer sich selbst führen kann, kann anderen Menschen helfen, sich weiterzuentwickeln. Modul 1 steht also ganz im Fokus der eigenen Selbstreflexion und Persönlichkeitsentwicklung.

Zunächst geht es demnach darum, die eigenen Glaubenssätze zu entdecken und zu interpretieren. Denn diese Glaubenssätze sind es, welche unsere Mentalität, das heißt die Art und Weise wie wir denken und fühlen, prägen und somit über unsere Handlungen bestimmen. Da unser Verstand nicht nur grundsätzlich, sondern auch in Situationen der Kommunikation langsamer arbeitet als unsere Gefühle, kommt der Analyse und schnellen Regulation eben dieser Gefühle eine besondere Bedeutung zu, um Kommunikationsproblemen und Konflikten (präventiv) zu begegnen.

Im nächsten Schritt identifizieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre persönlichen Werte. Der bekannte Neurowissenschaftler Gerhard Roth bekräftigt, dass Führungskräfte sprichwörtlich mir ihren Entscheidungen leben können müssen. Denn wenn ihre Handlungen und Entscheidungen auf Dauer nicht im Einklang mit ihren Werten getroffen werden, laufen nicht nur Führungskräfte Gefahr, sich psychischen Belastungen auszusetzen! Was Führungskräfte tun, muss im Sinne ihrer Werte plausibel und gerechtfertigt erscheinen.

Das Tragische im Leben vieler Menschen ist, dass sie sich vor die Wahl gestellt, recht zu haben oder die Chance, glücklich zu sein, bedauerlicherweise für das Rechthaben entscheiden. Dieses Verhalten resultiert unter anderem aus einem negativen Selbstwertgefühl und betont die Bedeutung des Selbstwertgefühls als Grundbedürfnis und Grundvoraussetzung, um sein Leben wirksam gestalten zu können. Im zweiten Teil des Moduls 1 stehen daher das Selbstwertgefühl, die Stärken sowie die Selbstfürsorge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Stärkung des eigenen Wohlbefindens im Mittelpunkt. Stellen Sie sich einmal vor, welches Potential sich ergibt, wenn sich die Talente ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Bedürfnissen Ihres Unternehmens kreuzen. Deshalb erstellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Teil des Workshops ihr eigenes Stärkenprofil und lernen Strategien zur Förderung ihrer eigenen Stärken sowie zur Definition ihrer (persönlichen) stärkenorientierten Visionen und Ziele kennen.


Inhalte:
Glaubenssätze und Werte:

  • Aufdecken und Interpretieren der persönlichen Glaubenssätze zur Reflexion des eigenen Verhaltens in alltäglichen sowie besonderen Situationen
  • Strategien zum Umgang mit den persönlichen Glaubenssätzen zur erfolgreichen Bewältigung kritischer Situationen
  • Identifikation und Analyse der persönlichen Werte als Fundament authentischer und zielgerichteter Handlungen
  • Instrumente der Selbstreflexion zur positiven Verhaltensänderung

     

     
    Selbstwert und Stärken:

    • Stellenwert des Selbstwertes zur Bewältigung (beruflicher) Herausforderungen
    • Instrumente zur Steigerung des eigenen Selbstwertes
    • Individuelle Stärkenanalyse durch Selbstbeobachtung und Selbsteinschätzung (Stärkentest nach Rebmann) zur Erstellung eines Stärkenprofils
    • Strategien zur Schärfung der eigenen Stärken
    • Definition (persönlicher) stärkenorientierter Visionen und Ziele
    • Notwendigkeit der Selbstfürsorge zur Burnout-Prävention
    • Methoden der Selbstfürsorge zur Stärkung der eigenen Freude und des Wohlbefindens